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Vorschau

Ausstellungen in 2021

FLUXUS - Kriegskinder verlängert bis 30. Juni 2021

Künstler der Sammlung - Sonderthema im museum FLUXUS+

FLUXUS – Kriegskinder nimmt biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung des museum FLUXUS+ zum Anlass, individuelle Werkentwicklungen zu untersuchen. Keine andere Generation von Künstler_innen ist so sehr von den Geschehnissen des 2. Weltkrieges geprägt, wie jene, die in den 1960er Jahren weltweit zu den Erben der beteiligten Kriegsparteien gehörten. Krieg, Gewalt und Flucht gehören ebenso zu den Erfahrungen, wie die Hoffnung auf Heilung der Traumata und das Bestreben danach, eine gerechtere Welt kreativ zu gestalten.

Künstler_innen:
Mary Bauermeister, Josef Beuys, Bazon Brock, George Maciunas, Yoko Ono, Dieter Roth, Tomas Schmit, Wolf Vostell, Emmett Williams ua.

Weitere Informationen finden Sie unter Sonderthema im museum

Lutz Friedel - Grafik/Malerei

Übersicht und Neuerwerbungen der Sammlung

Das museum FLUXUS+ präsentiert bislang nicht gezeigte Arbeiten des im Land Brandenburg lebenden Künstlers Lutz Friedel. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1948 in Leipzig geboren. Mitte der 1980er Jahre reiste er aus der DDR aus. Nach Stationen in Dresden, Leipzig, Frankfurt a.M. und Berlin hat Friedel sein Atelier heute im Havelland.

Pressemitteilung vom 18.11.2020 - Lutz Friedel - Grafik/Malerei

museumFLUXUS+studis 2021

22. Mai - 13. Juni 2021 im atrium

Das museum FLUXUS+ lädt am 21. Mai 2021 im Rahmen des Studierendenwettbewerbes museumFLUXUS+studis herzlich zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung von acht Studierenden der Fachhochschulen und Universitäten Berlins und Brandenburgs ein. Die Arbeiten zeigen ein breites Spektrum künstlerischen Ausdrucks.

Weitere Informationen, sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter museum FLUXUS+ studis.

Bewerbungszeitraum: 01. - 31. März 2021
Vernissage 21. Mai 2021, 19:00 Uhr

OST/WEST – Alternativen: Joseph Beuys und die Performance- und Mail Art Szene in der DDR

11. September – 3. Oktober 2021

Birger Jesch, Oskar Manigk, Wolfgang Petrovsky, Rolf Staeck, Robert Rehfeldt, Ruth Wolf-Rehfeldt, Autoperforationsartisten, Lutz Dammbeck, Gruppe 37,2 (Hartwig Ebersbach, Hans-Joachim Schulze), Erhard Monden, Stefan Kayser, Karla Woisnitza u.a.

Vernissage: 10. September 2021; 19:00 Uhr

Das 100ste Geburtsjahr von Joseph Beuys nimmt das museum FLUXUS+ in Zusammenarbeit mit dem Künstler/Verleger Lutz Wohlrab (MailArt Archive) zum Anlass, die Antworten der Mail Art- und Performance-Szene der DDR auf seine Kunst zum Thema zu machen. Jenseits einer Nachahmung der Konzepte westlicher Aktionskunst, entwickelte sich auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges eine eigenständige, in Idealen und Formen autonome Kunst. Während Positionen der Fluxusbewegung im westlichen Kunstbetrieb integriert wurden, blieben die Positionen im System der DDR, und bis heute, einem breiten Publikum eher unbekannt.

Shelley Sacks: FRAMETALKS - POTSDAM. Das Museum auf der Straße.

9. bis 28. Oktober 2021 im atrium

Als partizipatives Kunstprojekt in Workshops mit Potsdamer Bürger_innen konzipiert, stellt FRAMETALKS – POTSDAM. Das Museum auf der Straße. mit den Teilnehmer_innen vor dem Hintergrund ihrer Inter­essen, Wahrnehmungen und Erinnerungen die Frage, wie eine gerechte, ökologisch nachhaltige und lebenswerte Zukunft in der Welt aussehen soll. Die fünf Wirklichkeiten, die für alle Menschen wichtig sind (NATUR / MENSCH / LIEBE / FREIHEIT / ZUKUNFT), stehen dabei als Diskursive Räume zur Verfügung.

Die Künstlerin Shelley Sacks verfolgt in dialogischer und praktischer Anlehnung an Joseph Beuys' Idee der Sozialen Plastik das Anliegen, Menschen zusam­menzubringen. In gemeinsamen Seminaren mit der Künstlerin und ihrem Team sowie Multi­plikator_innen vorbereitet, werden die Vorstellungen der Teilneh­mer_innen von den 5 Wirklichkeiten in die Welt gebracht, auf der Straße mit Passanten und im Museum mit Besucher_innen diskutiert und zum Abschluss ein FRAMETALKS- MANIFEST mit der Öffentlichkeit im museum FLUXUS+ geteilt.

 

Die Aktionen des Museums werden gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam, das Bündnis für Bildung KULTUR MACHT STARK, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Deutschen Museumsbund, den Verband Deutscher Archäologen, die Mittelbrandenburgische Sparkasse, die Invetitions- und Landesbank Brandenburg, die NEUSTART KULTUR-Programmförderung des Bundesverband Soziokultur e.V. und die Aktion KulturAllianzen, der Allianz-Versicherung.

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