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Hella De Santarossa - „Mauer Adé“

Präsentation der Werkgruppe im museumsshop des museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f, Potsdam ab Freitag, dem 2. Oktober 2020

Hella De Santarossa gehört zu den Berliner Künstlerinnen und Künstlern, die immer wieder das jüngste Zeitgeschehen in ihrer Arbeit reflektieren. Sie hat die Ereignisse am 9.November 1989 in Berlin selbst erlebt und dokumentiert:

„Es war, wie wenn die Erde aufbricht. Ich bekam am 9.November um 21 Uhr den Anruf eines Journalisten, der mir kurzerhand mitteilte, dass ich meine Arbeit abbrechen muss, weil ich um 24 Uhr am Checkpoint Charlie sein sollte. […] Erst glaubte ich es nicht, trotzdem ich seit Tagen schon mit Spannung über die Medien alles verfolgte und heiß diskutierte.“ – H.D.S.

Während die Revolutionsbewegung dieser Tage von einer Seite der Mauer auf die andere schwappte, konzipierte Hella De Santarossa 1989 ihre Brezlmappe „Ri-Ri-Bre“ - eine Folge von graphischen Blättern, bei der es sowohl um die Zusammenführung der zwei Stadthälften, als auch um die zwischenmenschliche Beziehungen geht. Die Brezel steht als Symbol für Zusammenangehörigkeit. Für ihre „Brezlmappe“, die im museum FLUXUS+ zu sehen ist, erhielt sie am 2. Oktober 1990 den Kunstpreis der DDR. Herbert Schirmer überreichte ihr in seinen letzten Stunden als Kulturminister der DDR den Preis, bevor er am Tag der Wiedervereinigung seine Funktion niederlegte.

Durch den Fall der Berliner Mauer ist auch die Werkgruppe »Brandenburger Tor« ab 1989 entstanden. Ein Teil davon ist im museum FLUXUS+ zu sehen. Sie fotografierte und dokumentierte die Ereignisse am 09.November 1989 selbst. Das Motiv der jubelnden Menge vor dem Brandenburger Tor ist in dieser Serie zentral. Hinzu kommen brennende Farben, ein Merkmal in ihren Werken, die den ständigen Wechsel ihrer Gefühle in jedem Bild ausdrücken. Ein anderes Projekt, das sehr stark von den geschichtlichen Ereignissen beeinflusst wurde, ist die Serie „Roter Kreml“ von 1991, wovon zwei Beispiele im museum FLUXUS+ ausgestellt sind.

„Ich sitze in einer Waschmaschine, heißkochend, und die heißt Russland, UdSSR oder was? Was war das mit dem Sowjet-Stern? Ist er fünfeckig? Den rot leuchtenden Stern übers Reich lieben die Russen - auch die Ukrainer, Aserbeidschaner oder die Bergwerksleute aus Nowosibirsk? Auf jeden Fall, der rote Stern leuchtet noch, obwohl sie die Zarenfahne ausrollten. Er soll dort bleiben. Oder ist das jetzt auch schon wieder anders?“  - Auszug aus "Roter Kreml", Moskau, 1992

Die Künstlerin gewann 1987 den Wettbewerb für eine Skulptur auf dem Theodor-Heuss-Platz in Berlin. Der heute 25 jährige „Blaue Obelisk“ (auch Glasnost genannt) ist eine 15 Meter hohe Skulptur aus Glas und Stahl, die erst nach vielem Ringen 1995 gebaut werden konnte. Sie setzt die Ost-West-Achse zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule fort. Die Idee der Künstlerin ist, gläserne Obelisken dieser Art weltweit auf prominenten Plätzen in Stadtmetropolen aufzustellen und sie so zu verbinden. Mehrere Modelle aus Hella´s Obelisken Welt sind in der Dauerausstellung im museum FLUXUS+ zu sehen. Neben dem „Blauen Obelisk“ sind Entwürfe zu den „Rainbow Obelisk“ für Kapstadt und der Projekt zur Berliner „Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche“ zu sehen, in denen Hella De Santarossa über der zerstörten Turmspitze zwei Pyramiden wie Zuckerhüte aufgesetzt hat. „2+2=1 Wiedervereinigungsabkommen“

Weitere Informationen zur Biografie der Künstlerin finden Sie auf ihrer Wikipedia Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Hella_Santarossa

Presseinformation vom 09.10.2020 - Hella de Santarossa - "Mauer Adé"

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