Mary Bauermeister

* 1934 Frankfurt am Main
lebt und arbeitet in der Nähe von Köln
 

Mary Bauermeisters ist eine deutsche Künstlerin deren Aktivitäten erheblich zur Entwicklung von Fluxus in Deutschland beitrugen. 1960–61 schaffte sie es mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen ihr Kölner Atelier bekannt zu machen. Man traf sich nach Konzerten des Westdeutschen Rundfunks (WDR), um Neues in der Kunst, Musik und Literatur auszuprobieren. Mit Nam June Paik, Ben Patterson, John Cage, H.G.Helms, Christo und anderen begründete sie die Avantgarde der Nachkriegszeit.  
1962 hatte sie eine Ausstellung im Stedelijk Museum, Amsterdam und ging anschließend nach New York, wo sie große Erfolge erzielte. Es entstanden Freundschaften mit Robert Rauschenberg, Tinguely, Niki de St. Phalle, Joe Jones, Jasper Jones, Andy Warhol und anderen.
1972 kehrte Mary Bauermeister nach Deutschland zurück. Die bekanntesten Werkgruppen ihres Oeuvres sind optische Kästen, in denen sich Zeichnungen durch geschliffene Linsen einer Metamorphose unterziehen, sowie  Prismen-, „Pünktchen“-Bilder und Steincollagen.   
 

Mary Bauermeister plädiert dafür, die Deutschlandfahne auf den Kopf zu stellen. Unten schwarz und oben gelb, so hätten es die ersten Demokraten beim Hambacher Fest 1832 gewollt.  
Im Juli 2015 wurde das museum FLUXUS+ von der Künstlerin mit solch einer Fahne beschenkt. Sie hängt im Eingangsbereiches des Museum.
Eine Vielzahl von Arbeiten der verschiedenen Werkgruppen von Mary Bauermeister befinden sich in der Sammlung und sind im Erdgeschoss des museum FLUXUS+ ausgestellt.

Biographie

Vita

1934

Geboren in Frankfurt am Main, Deutschland

1960

Gründung des legendären "Atelier Mary Bauermeister" in der Lintgasse 28, Köln

1961

Teilnahme an einem Kompositionskurs von Stockhausen

1962

Umzug nach New York, USA

1967

Heirat mit Karlheinz Stockhausen

1972

Aufnahme in die Galerie Arturo Schwarz in Mailand

Rückkehr nach Deutschland

2011

Veröffentlichung ihres ersten Buches

Einzelausstellungen (Auswahl)

1964

"Mary Bauermeister - paintings and constructions" in der Galerie Bonino, Buenos Aires

1965

Erste Ausstellung mit dem Schwerpunkt "Linsenkästen" in der Galerie Bonino, Buenos Aires

1967

Zweite Ausstellung mit dem Schwerpunkt "Linsenkästen" in der Galerie Bonino, Buenos Aires

1972

Erste Retrospektive Bauermeisters Gesamtwerk im Koblenzer Mittelrhein-Museum

Erste Ausstellung in der Galerie Arturo Schwarz in Mailand

1985

Teilnahme am Internationalen Kristallografie Kongress und Präsentaion ihrer Werke

1986

Ausstellung im Kölner Kunstverein

2004

Ausstellung im Museum Ludwig in Köln

2010

Ausstellung im Wilhelm Hack Museum in Ludwigshafen

Gruppenausstellungen (Auswahl)

1962

Erste Ausstellung Bauermeisters Werke im Stedelijk Museum in Amsterdam

1963

"2 sculptors. 4 painters" in der Galerie Bonino, Buenos Aires

1966

"Annual Exhibition of Contemporary Sculpture and Prints" im Whitney Museum of American Art in New York

"Towards a Cold Poetic Image" in der Galerie Schwarz in Mailand

"Pictures to be Read/Poetry to be seen" im Museum of Contemporary Art in Chicago

1988

Präsentation von zwei Werken in der Ausstellung "Return to the Object. American and European Art from the Fifties and Sixties" im New Yorker Guggenheim Museum

1990er

Gruppenausstellung in der Staempfli Gallery in New York

"Fluxus Virus im Temporären Museum Kaufhof Parkhaus Köln"

1995

"Artist's Choice - Elisabeth Murray, Modern Women" im Museum of Modern Art in New York

1998

"Kölnische Gallerie der Wünsche" im Stadtmuseum Köln

2000

"Nicht ans Wort gebunden" im Deutschen Buch und Schriftenmuseum in Leipzig

2002

Präsentation der Sammlung Rosenkranz im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, bei der Bauermeister mit einigen Werken vertreten ist

2007

Präsentation des Nähbildes "Needless Needles" (1963) in der Ausstellung "WACK! Art and the Feminist Revolution"

Förderungen und Preise
 

Ehrenbürgerin der Stadt Rösrath

Ausstellungen im museum FLUXUS+

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