Mary Bauermeister
"Zopf ab"

Mary Bauermeister, Glaslinsen- kasten, Detail,mit Zitaten aus Quentin Mesys „le prêteur et sa femme“, 60 x 35 x 16 cm
Ausstellung vom 9. Juni 2012 - 19. August 2012
Vernissage am 8. Juni 2012
 

Seit Jahren beschäftigt sich Mary Bauermeister kritisch mit „Friedrich“ und den von ihm propagierten preußischen Tugenden.  Die deutsche Fahne hatte sie  zu einem überdimensionalen Zopf geflochten, der sich durch den Raum schlang, bis am Ende die Farben umgedreht gold-rot-schwarz waren. Eine neue Fahne - eine neue Gesinnung  - "Zopf ab".

"Alte Zöpfe abschneiden", darin war Mary Bauermeister immer eine Meisterin. Ihre "Prä-Fluxus"-Aktivitäten trugen erheblich zur Entwicklung von Fluxus in Deutschland bei. In den Jahren 1960/61 schaffte sie es mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen, ihr Atelier in Köln bekannt zu machen.

Die bekanntesten Werkgruppen ihres Oeuvres sind optische Kästen, in denen sich Zeichnungen durch geschliffene Linsen einer Metamorphose unterziehen, sowie  Prismen-, "Pünktchen"-Bilder und Steinkollagen.

Information zu Mary Bauermeister

Zurück