Lutz Friedel

*16 June 1948 Leipzig (Germany)
lives and works in Schönholz (Germany)

Lutz Friedel is represented with 31 works in the section "Contemporary Artists":
29 Etchings from the series "mensch! Klinger"
"Regentag", oil on canvas (2018)
"Nach dem Regen", oil on plywood (2018)
 
Since April 2018 a new cycle is on display in the exhibition space of Lutz Friedel. It is titled „mensch! KLINGER“. The painter, graphic artist and sculptor Lutz Friedel devoted himself to the work and life of the artist Max Klinger († 1920), creating a variety of etchings, drawings and paintings.

 
Ausstellung: "Babylon in Arkadien“
1. März bis 12. Mai 2009 im atrium des museum FLUXUS+
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten der Serie „Der Turm zu Babel“ standen mit metaphorischer Expressivität im Raum. Italien / Arkadien, das Sehnsuchtsland der deutschen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, hat Friedel nach seiner Ausreise aus der DDR Mitte der achtziger Jahre mehrmals auf Studienreisen besucht. Bilder der eruptiven Kraft des Stromboli-Vulkans und der riesige, gar nicht poesievolle Schlund des Vesuv-Kraters fanden seine Aufmerksamkeit. Friedel zeigte ferner 20 kleinformatige Tafeln vom Ausbruch des Ätna auf Sizilien.
Ergänzend waren fünf Kopfskulpturen zu sehen. Die aus massiven Eichenstämmen gehauenen und gesägten „Köpfe“ waren eine Auswahl aus hundert, seit 1991 entstandenen Arbeiten des Themas „Walhall der Nichtse“. 

Ausstellung: "Et in Arcadia ego - Ein Totentanz“
24. September bis 13. November 2011 im atrium des museum FLUXUS+
„Et in arcadia ego“ dieser lateinische Ausspruch, vermittelt, dass der Tod auch in Arkadien, diesem paradiesischen Phantasieort, zugegen ist.
Lutz Friedel führt diese Gedanken aus dem Mittelalter und den Anfängen der Neuzeit in das aktuelle Leben. Ob Sportler oder Trinker, Papst oder Arzt, Alt oder Jung, Mann oder Frau, Bildhauer oder Maler, dem „Sensenmann“ kann man nicht entrinnen und schon gar nicht den Zeitpunkt seines Erscheinens beeinflussen. Das lebendig dargestellte Skelett findet sich auf jedem Werk, tanzend, musizierend, beobachtend, auf jeden Fall seine Anwesenheit zeigend.
Seit 2009 entstand dieser Werkzyklus, gemalt in Öl auf Leinwand oder Malpappe. Insgesamt schuf Lutz Friedel ca. 300 Arbeiten zu diesem Thema.

Ausstellung: "NINE 4 FIVE - Neue Werke in der Sammlung"
16. Februar bis 28. April 2013 im atrium des museum FLUXUS+
Anlässlich des 5jährigen Jubiläums des privaten museum FLUXUS+ in Potsdam wurde eine Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten von neun Künstlern gezeigt. Mehrheitlich sollen diese „Neuen Werke in der Sammlung“ im Anschluss in die Dauerausstellung integriert werden. Der ganz besondere Reiz der Ausstellung kam von der Konsequenz, dass das gezeigt wurde, was dem Sammler gefällt und ihn persönlich mit der Welt des Fluxus und ausgewählten Positionen zeitgenössischer Kunst verbindet.
Neue Werke von Mary Bauermeister, Ben Patterson, Ann Noel, Dieter Roth, Lutz Friedel, Hella De Santarossa, Sebastian Heiner, Costantino Ciervo und Wolf Vostell wurden in die Sammlung integriert.

Ausstellung: "DAS NÄCHTLICHE ATELIER"
7. März bis 3. Mai 2015 im atrium des museum FLUXUS+
Über einen Zeitraum von fünf Jahren entstand „DAS NÄCHTLICHE ATELIER“, ca. 30 Bilder mit Studien und Skizzen. Lutz Friedel hat eine pathetische, ironische Bilderreise durch die Kunstgeschichte geschaffen. Dargestellt ist eine Gruppe Maler verschiedenster Zeiten. Van Gogh, Bacon, Beckmann, Kirchner, Rembrandt, Dix, Picasso, Menzel, Liebermann, Goya, Grundig, El Greco, Kollwitz, Balthus, Delacroix und viele weitere Meister sind auf den Werken des neuen Bilderzyklus vereint. Ebenso finden sich Motive der Meister wie Velazquez‘ „Infantin“ oder das Gesicht aus Munchs Bild „Der Schrei“.
 

Bildatlas-DDR-Kunst

Biographie

Vita
1948 born 16 June in Leipzig
1968 - 1970 Studies painting at the Academy of Fine Arts in Dresden
1970 - 1973 Studies graphic design at the Academy of Fine Arts in Leipzig
1973 - 1977 Self-employed painter in Leipzig and Wismar
1977 - 1980 Moves to East Berlin; master class student of Prof B. Heisig at the Akademie der Künste Berlin-East, studio at Pariser Platz
1980 - 1984 Self-employed in East Berlin
1984 Moves to Frankfurt a.M.
1985 Moves to Berlin Kreuzberg
1990 Starts working on sculptures with the topic "head" at wood-carver Werner Kratzsch's studio on the island of Rügen
1992 Moves to Berlin Prenzlauer Berg
1992 - 1999 Several study trips to Italy, longer stays in Pompeii and on Sicily, ascent of Mount Stromboli and Mount Etna
1994 Work stipend Kulturfond Bonn
from 2000 Resumption of wood-carving in his studio situated in the Havelland
from 2009 Works on the cycle "Et in Arcadia ego - ein Totentanz"
Einzelausstellungen (Auswahl)
1973-84 Einzelausstellungen in Berlin, Leipzig und Dresden
1991 Akademie der Künste Berlin und Evangelische Akademie Loccum, Deutschland
1992 Galerien in Berlin, München, Bozen und Hamburg, Deutschland
1993 Galerie Blaue Fabrik in Dresden, Deutschland
1996 Ausstellungen in Berlin, Deutschland
1998-99 Ausstellungen in Berlin, Deutschland
2001 Ausstellung verschiedener Holzskulpturen in Berlin/ Landschaften und Stillleben Galerie Berlin, Deutschland2002
2002

„Aus/Schwarz“ im Museum Schloß Burgk/ Saale

„Über Berlin – Flugzeugbilder 1983-95"

2009 "Babylon in Arkadien" im museum FLUXUS+, Potsdam, Deutschland
2011 "Et in Arcadia ego - Ein Totentanz" im museum FLUXUS+ in Potsdam, Deutschland
2014 "Selbstporträts aus den Jahren 1635 – 2008" im Landtag Brandenburg, Deutschland
2015 "DAS NÄCHTLICHE ATELIER", museum FLUXUS+, Potsdam, Deutschland
Gruppenausstellungen (Auswahl)
  Beteiligung an den wichtigen zentralen Ausstellungen der DDR, Belgien, Dänemark, Schweden, CSFR, Kuba
1983

IX. Kunstausstellung der DDR

1992 Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Deutschland
1994 Körperbilderausstellung Hygienemuseum in Dresden, Deutschland
2013 "NINE 4 FIVE - Neue Werke in der Sammlung", museum FLUXUS+, Potsdam, Deutschland
Förderungen und Preise

2012

Brandenburgischer Kunstpreis/ Malerei

Ausstellungen im museum FLUXUS+