Yoko Ono

* 18. Februar 1933 Tokio (Japan)

Yoko Ono ist mit vier Werken in der Dauerausstellung des museum FLUXUS+ vertreten:
"Franklin Summer", drei Zeichnungen, Tinte auf Papier (2000)
"Memory Paintings", Iris Tinte auf Papier, Aluminiumgitter, Metallrahmen (1998)

Oftmals künstlerisch missverstanden, spöttisch "die berühmteste Witwe der Welt" genannt und als der "Katalysator für die Trennung" der berühmtesten Musikgruppe aller Zeiten diffamiert. Eigentlich ist Yoko Ono eine kompromisslose künstlerische Visionärin, die bereits eine Avantgarde-Berühmtheit war, bevor sie John Lennon traf. Sie löste die Grenzen zwischen Kunst, Film, Musik und Theater. Yoko Ono, deren erster Name übersetzt „Kind des Ozeans“ bedeutet, war das älteste Kind einer wohlhabenden aristokratischen Familie. 1935 wurde ihr Vater der Leiter der Japanischen Bank in San Francisco, als Yoko Ono 18 Jahre alt war, wurde ihr Vater zum Präsidenten einer New Yorker Bank gewählt. Yoko Ono und ihre Mutter zogen zu ihrem Vater in die Vorstadt von Scarsdale in New York. Sie brach ihre Ausbildung am Sarah Lawrence College in New York ab, um gemeinsam mit ihrem damaligen Freund, Toshi Ichiyanagi, wegzulaufen. Während sie im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village wohnten, entdeckte Yoko Ono die avantgardistische Szene und wurde ein Teil von ihr. Jahrelang wurden ihre Werke als „künstlerisch radikal“ ignoriert oder verhöhnt.  Wachsende Popularität wurde ihr erst durch ihre Arbeit mit dem Jazzmusiker und Filmproduzenten Anthony Cox, der später ihr zweiter Ehemann wurde, zuteil.

Biographie

Vita

1933

Geboren in Tokio, Japan

1951

Umzug nach New York, USA

1964 bis 1972

Produktion von 16 Filmen in zusammenarbeit mit John Lennon

Förderungen und Preise

2009

Goldener Löwe der Kunstbiennale Venedig für ihr Lebenswerk

2012

Oskar-Kokoschka-Preis

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