DADA POTSDAM

(c) Duo "Klang-Zeichen" (Weimar)

Anlässlich des Sonderthemas DADAUNDFLUXUS - Dokumente zweier Bewegungen

findet am Freitag, 21. April 2017 die Veranstaltung DADA POTSDAM statt.

Zwei Ereignisse rahmen diesen Veranstaltungsabend. Das Datum ist das neunjährige Jubiläum des museum FLUXUS+. Im Jahre 2008 eröffnete das private Museum am Standort Schiffbauergasse und brachte so Fluxus nach Potsdam. Aber auch Dada hat Wurzeln in der Landeshauptstadt. Kurt Schwitters hat 1925 seine (noch nicht vollendete) "Sonate in Urlauten" erstmals im Hause der Verlegerin Noa Kiepenheuer in Potsdam aufgeführt.

Wir laden herzlich zu der Abendveranstaltung DADA POTSDAM ein.

18.30 Uhr        Einlass – Eintritt frei

Programm:

19.00 Uhr        Begrüßung durch Heinrich Liman, Geschäftsführer des museum FLUXUS+

anschließend  Einführung Eckhard Siepmann „DADA UND FLUXUS UND WIR“

Eckhard Siepmann war von 1976 bis 1995 Geschäftsführer des Werkbund-Archivs. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum der Dinge. 1977 erschien in Berlin in der Elefanten Press sein Buch „Montage: John Heartfield. Vom Club Dada zur Arbeiter - Illustrierten Zeitung“.

Siepmann kuratierte 2015 in Berlin in der Marheineke Markthalle die Ausstellung „KreuzbergDada - 100 Jahre Grosz-Heartfield-Konzern. 1915-1920“.

19.30 Uhr        Duo "Klang-Zeichen" (Weimar)

Daniel Hoffmann, Trompete/Flügelhorn/Röhrenradio/Stimme

Michael von Hintzenstern, Harmonium/Röhrenradio/Stimme

Das Duo „Klang-Zeichen“ ist aus dem „Ensemble für Intuitive Musik Weimar“ (EFIM) hervorgegangen, das eng mit Karlheinz Stockhausen zusammenarbeitete und bisher in 30 Ländern gastierte. Es knüpft an Traditionslinien des Dadaismus an und ist durch die musikalischen Positionen von Erik Satie und John Cage geprägt. Stets auf der Suche nach neuen Formen, gestaltete die Gruppe 2004 im Rahmen des Projektes „Avantgardistische Hausmusik als Hausgerätemusik“ des Senders „Radio Lotte Weimar“ Live-Konzerte, bei denen sich die Zuhörer telefonisch einwählen und mitspielen konnten.

Seit 2012 fungiert es als Ensemble der Dada-Dekade 2012-2022 (Schirmherrin: Mary Bauermeister), die mit Themenjahren den 100. Jahrestag des „Kongresses der Dadaisten und Konstruktivisten 1922 in Weimar“ vorbereitet.

Die Einbeziehung des Publikums ist ein zentrales Anliegen. Durch kreatives Mitgestalten soll die Suche nach neuen Klangfarben sensibilisiert werden. Dabei sind Originalität und Humor gefragt. Michael von Hintzenstern schuf für das Duo eine Reihe von Konzept-Kompositionen, wie z. B. "Lob der Unschärfe" oder "Solo für einen gefütterten Briefumschlag mit Knick hinten".

Gastspiele in Deutschland, Belgien, Holland und der Schweiz (Cabaret Voltaire, Zürich).

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