Gisela Schlicht

*1942 Berlin (Deutschland)
lebt und arbeitet in Berlin 

"Gisela Schlicht will sich von ihren Ohnmachtsgefühlen nicht lahm legen lassen. Sie selbst bezeichnet sich nicht als politische Künstlerin. Nach ihrer Einstellung zum Leben befragt, nennt sie sich eine „optimistische Humanistin“, die an die ausgleichenden Kräfte der Natur glaubt und an den Zufall, den es in ihrer Vorstellung nicht gibt; ganz im Sinne Buddhas, der sagte: ‚Das Leben stellt die Fragen an uns’."
Auszug aus der Rede zur Ausstellungseröffnung von Gisela Schlicht  „NACHRICHTEN DES TAGES“  -  Collagen und Malerei -  im atrium im museum FLUXUS+ in Potsdam, 7.August – 28. September 2008 von Dr. Sabine Hannesen.

 

Ausstellung: "ALLER GUTEN DINGE SIND DREI - Spielarten des Triptychons"
4. September 2015 - 15. November 2015 im atrium des museum FLUXUS+
Das traditionsbeladene dreiteilige Bildformat fasziniert die Künstlerin seit vielen Jahren. Von christlichen Glaubensinhalten entlastet und frei von Regeln der klassischen Ausformung, entfaltet das Triptychon Dynamik, bietet Offenheit und läßt Gestaltungsvielfalt zu. In unserer Gesellschaft ist Drei mit Spiel und Ordnung verbunden, wir kennen den Dreiklang und den Dreisatz, das Märchen verleiht der Zahl magische Kraft. Gisela Schlicht zeigte neue und unterschiedliche Bildwelten im dreigeteilten Format.

Ausstellung: "NACHRICHTEN DES TAGES"
7. August 2009 - 28.September 2009 im atrium des museum FLUXUS+
Im Mittelpunkt des Werkkomplexes steht die Frage: Was ist Fortschritt?
Die aus Pressefotos zusammengesetzte Collage ist eine Dokumentation von Barbarei am Ende des 20. Jahrhunderts. Komplementäre Arbeiten auf Leinwand setzen gegenwärtige Themen pointiert in Farbe und Form um.

Biographie

Vita

1942

Geboren in Berlin

1970 - 1975

Studium an der UdK, Berlin, Freie Abteilung, Prof. Bachmann

1975

Geburt von Sohn Robert

1979 - 1980

Teilnahme am Modellversuch Künstlerweiterbildung - FBÂ 11, UdK Berlin Ab-schlusszertifikat Kulturarbeiter

seit 1980

Tätigkeit als freischaffende, bildende Künstlerin.
Kulturarbeit: Projektleitung von Kunstkursen mit verschiedenen sozialen Gruppen

Einzelausstellungen (Auswahl)
 Sommerausstellung, Atrium, Ludwig Forum, Aachen
 Informel Groups, Kulturforum Villa Oppenheim, Berlin
 Informelle Malerei, Galerie Büsch, Berlin
 Rhythmisch – Poetisch, ZELLERMAYER Galerie, Berlin (EA)
 Einzelwesen, Galerie HOLOS, München
 Postmoderne Menschlichkeit, Evangelische Kirche, Grüneberg
 Nachrichten des Tages, Atrium, museum FLUXUS+, Potsdam
 Mutanten und Frohnaturen, Galerie art + life, Potsdam
 ALLER GUTEN DINGE SIND DREI - Spielarten des Triptychons, museum FLUXUS+, Potsdam

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)
 Klassische Moderne, Galerie Binhold, Berlin
 Zeitform – 7 Berliner Künstlerinnen, Kleine Orangerie, Berlin
 Skulpturen und Bilder aus der Berliner Kunstszene, Galerie Michael Schultz, Berlin
 Works on paper, Serpentine Gallery, London
 Zwillinge, Galerie Schoen und Nalepa, Berlin
Förderungen und Preise

 

1. Preis Wandmalereiwettbewerb Berlin-Kreuzberg

Vorträge und Lehrtätigkeit

1981 bis 1987

Leitung von kunstpädagogischen Projekten

Gutachterin bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Referat Kunstwettbewerbe)

Ausstellungen im museum FLUXUS+

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