kunstprojekt fluxus-garten

Als Ort der Vermittlung und Begegnung mit Kunst und Künstlern präsentiert das museum FLUXUS+ in Potsdam Werke von Mary Bauermeister in der Dauerausstellung. 2014 wurde ergänzend eine Sonderausstellung zu einem besonderen Aspekt des vielfältigen, facettenreichen Schaffens der Künstlerin gezeigt: Planungen und Entwürfe aus den 70/80er Jahren für Geschäfts- und Privatgärten sowie Außenanlagen von öffentlichen Einrichtungen. Als Ergänzung dieser Planungen entwarf Mary Bauermeister eine Vision für den Schirrhof der Schiffbauergasse.

Eine lebendige Oase der kulturellen Vielfalt

Das kunstprojekt fluxus-garten ist ein kleiner Schritt hin zu der Idee, aus dem Schirrhof, einem ehemalig militärisch genutzten Platz, der aktuell kaum zum Verweilen einlädt, einen Ort mit Aufenthaltsqualität zu entwickeln. „Eine lebendige Oase der kulturellen Vielfalt“ zu schaffen, ist das Ziel der Vision von Mary Bauermeister.

Als einen Teilaspekt realisiert das
museum FLUXUS+ in Kooperation mit der Hans und Charlotte Krull Stiftung in 2015 eine Umsetzung mit mobilen Objekten.

Neben der Schaffung eines Ortes vor dem Museum, der genutzt werden kann, um im Freien zu lernen und zu malen, soll hier durch Begrünung Lebendiges entstehen. In dem Projekt steckt die Idee des „Urban Gardenings“, die bereits vielerorts praktiziert wird.  

In der gesamtkünstlerischen Weltanschauung von Mary Bauermeister ist es notwendig, dass wir Kindern, also der nächsten Generation, wieder die Möglichkeit geben, das Wachsen von Pflanzen zu beobachten und direkt von der Natur zu lernen. Sie sollen selbst pflanzen, gießen, pflegen und ernten, Zusammenhänge erkennen, die für ihre eigene Entwicklung wichtig sind.
Im fluxus-garten können kreative, dekorative Ergänzungen den Ort verschönern und durch Beobachten und Abmalen oder Skizzieren kann ein Teil der Natur verstanden werden. Ein Projektwagen dient als Anlaufpunkt. Seine Außenflächen werden als temporäre, mobile Ausstellungsflächen genutzt.

 

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