Birgit Hein

* 6. August 1942 Berlin (Deutschland)
lebt und arbeitet in Berlin

Birgit Hein studierte Anfang der 1960er-Jahre Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Universität zu Köln. Von 1966 bis 1988 arbeitete sie mit Wilhelm Hein, drehte mit ihm Filme und veranstaltete Performances.
Die Sonderausstellung Fluxus und die Anfänge der Medienkunst im museum FLUXUS+ beschäftigte sich mit einem ausgewählten Aspekt der vielfältigen Ausdrucksformen der Fluxus-Bewegung: dem Medium Film.

 

 

Ausstellung: „Fluxus und die Anfänge der Medienkunst“
7. September bis 21. Oktober 2012 im atrium des museum FLUXUS+
Mit der in Berlin lebenden Filmemacherin Prof. Birgit Hein gab das museum FLUXUS+ Einblicke in die Anfänge der Medienkunst. Der Film ist als Ausdrucksmittel heute ganz selbstverständlich in der Kunst angekommen.
Zur Vernissage hielt  Nam June Paiks "Zen For Film" (1962-1964) den Betrachter dazu an, der Bilderflut von außen eigene Bilder von innen entgegenzusetzen. Am 15.9.12 gab es eine FLUXUS-FILM-SHOW mit Vortrag von Prof. Birgit Hein.

 

Biographie

Vita

1942

Geboren in Berlin, Deutschland

1960er

Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Universität zu Köln, Deutschland

1966-88

Zahlreiche Filme und Performances mit Wilhelm Hein

1968

Mitbegründerin von XScreen für Veranstaltungen der Subkultur und Programmarbeit für diverse Kinos in Köln, Deutschland

1970er

Organisation und Kuratierung mehrerer Ausstellungen zum Experimentalfilm,
Zum Beispiel Kunst bleibt Kunst (Köln 1974)

1987

Tournee für das Goethe Institut nach Pakistan, Bangladesh und Indien

1989

Teilnahme am Internationalen Experimentalfilmkongress Toronto, Kanada

Einzelausstellungen (Auswahl)
1996

Cineprobe Museum of Modern Art New York

San Francisco Cinematheque

Cinematheque Francaise in Paris, Frankreich

2003

Berlin/Moskau - Moskau/Berlin, Martin Gropius Bau Berlin

2004

Behind the facts. Interfunktionen 1968 -1975., Fondacion Miro Barcelona, Spanien

2007

Goethe Institut Shanghai, China

2008

NOTATION, Form und Kalkül in den Künsten, Akademie der Künste Berlin und ZKM Karlsruhe, Deutschland2009

2009

'1968 Die große Unschuld’ in Bielefeld, Deutschland

2010

MOVING IMAGES, Artist & Video/Film im Museum Ludwig Köln, Deutschland

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1972

documenta 5 in Kassel, Deutschland

1977

documenta 6 in Kassel, Deutschland

2003

X-SCREEN. Filmische Installationen und Aktionen der 60er und 70er Jahre., Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien, Österreich

2007

EUROPEAN MEDIA ART FESTIVAL Osnabrück, Deutschland

Förderungen und Preise

1981

Kunstfonds Werkstipendium

Künstlerstipendium der Stadt Köln für das PS1 in New York

1984

Filmförderung des Hamburger Filmbüros für "Verbotene Bilder"

1988

Filmförderung des Hamburger Filmbüros für "Die unheimlichen Frauen"

1992

Preis der deutschen Filmkritik für "Die unheimlichen Frauen" als besten Experimentalfilm

1993

Filmförderung des Landes Niedersachsen für "Baby I Will Make You Sweat"

1998

Kunstpreis des Landes Niedersachsen

1999

La Moderna Poesia

2000

Kunstpreis der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Vorträge und Lehrtätigkeit
1970erLehraufträge für Filmkunst an verschiedenen Hochschulen
seit 1990Professorin an der Hochschule für Bildene Künste Braunschweig (Emiritierung 2007)

Ausstellungen im museum FLUXUS+

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