Wolf Vostell

SKIZZEN UND SKULPTUREN

Wolf Vostell „Zwei Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja“ (1986) (c) VG BILD-KUNST 2017
Wolf Vostell (1932 - 98) war einer der vielseitigsten, deutschen Künstler der 1960er Jahre. Er war bis zu seinem frühen Tod als Maler, Fluxus- und Happening-Künstler, Grafiker, Komponist, Videopionier und Bildhauer tätig. Er war Mitbegründer der Fluxus-Bewegung. Seine Werke bilden einen Schwerpunkt in der Sammlung im museum FLUXUS+.

Seit den frühen 1960er-Jahren setzte Wolf Vostell in seinen Happenings, Aktionen und Installationen eine Vielzahl von Medien und Materialien ein. So schuf Wolf Vostell eine Vielzahl von Bronzeskulpturen, die in mehrfachen Auflagen als Entwurfsmodell dienten, ein Hauptwerk wiedergaben oder eigenständig Ausdruck einer künstlerischen Idee waren. Bronzeskulpturen eignen sich ideal als Multiples, also als seriell produzierte Auflageobjekte. Das Auflösen der Einzigartigkeit von Kunstwerken war bei Fluxus von Anfang an ein wichtiges Thema.

Das museum FLUXUS+ wird für ein halbes Jahr zwölf Bronzen, die mehrheitlich bisher nicht der Öffentlichkeit gezeigt wurden, in die bestehende Dauerausstellung integrieren. Skizzen,  Fotos und Erläuterungen ergänzen diese Exponate.

Eine Neuerwerbung wird gleichfalls erstmalig gezeigt. Der Objektkasten „Luftpumpen-Museum“ zeugt von Vostells Auseinandersetzung mit der Diskussion in den 1970er Jahren um den Museumsneubau für die Kunstsammlung Ludwig in der rheinischen Stadt Köln.

Die Dauerausstellung mit dem Sonderthema ist mittwochs bis sonntags von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 17:30 Uhr. Eintritt 7,50; 6,00; 3,00 Euro.

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