VOSTELL - FLUXUS - 1970

Neues Sonderthema in Dauerausstellung

Postversand Roman, Peter Faecke, Wolf Vostell, 1970, Luchterhand, (c) VG BILD-KUNST, Bonn 2018

Editionen, Werke und Multiples zeigen die Aktivitäten des Künstlers während der politisch bewegten Zeit der 68er-Bewegung in der Bundesrepublik. Der Austausch mit den US-amerikanischen Fluxus-Künstler_innen sowie Kooperationen mit Protagonist_innen der westdeutschen Kunstszene geraten dabei in den Brennpunkt. Politisch aufgeladene Motive und Strategien im Kontext seiner Happenings sowie Arbeiten, die mit neuen Medien experimentieren, bilden den Kern der Ausstellung, welcher von zahlreichen Dokumenten ergänzt wird.  

Vostells Selbstverständnis im Zuge der gesellschaftlichen und künstlerischen Entwicklungen spiegelt sich in den gezeigten Arbeiten. Durch seinerzeit innovative ästhetische Strategien wie Serialität, Prozessbezogenheit und neue technische Möglichkeiten formulierte er im avantgardistischen Habitus seiner Zeit die Kritik am konventionellen Kunstbetrieb. Er erweist sich somit als Zeitzeuge gesellschaftlicher Umbrüche, der an einer Erweiterung des Kunstbegriffes mitarbeitete.   

Die Editionen, Werke und Multiples werden zusammen mit einer neu im Ausstellungsbereich eingerichteten „Studienbibliothek Vostell“ vorgestellt. Diese soll im Anschluss permanent interessierten Besucher_innen auf Anfrage zur Verfügung stehen.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 8. November um 18:00 Uhr in der Schiffbauergasse 4f in der Dauerausstellung statt. Das museum FLUXUS+ lädt herzlich ein. Der Eintritt ist frei!

Pressemitteilung

 

Die Dauerausstellung mit dem Sonderthema ist mittwochs bis sonntags von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 17:30 Uhr. Eintritt 7,50; 6,00; 3,00 Euro.

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